„Das Geheimnis der Veränderung besteht darin, deine ganze Energie darauf zu konzentrieren, Neues aufzubauen, statt Altes zu bekämpfen.“

(Sokrates)

Aktuell

Prof. Dr. Harald Lesch und Ehefrau Dr. Cecilia Scorza zu Gast in Passau / Hauzenberg

Der Bericht der „Passauer Neue Presse“ kann hier nachgelesen werden: Bitte hier klicken!

Harald Lesch ist ein deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hörbuchsprecher. Er ist Professor für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München.

„Als größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet Professor Dr. Harald Lesch den Klimawandel und seine Folgen. Auch wenn das Thema momentan von der Corona-Krise überlagert werde, würden viele Regionen der Erde davon bereits jetzt mit dramatischen Folgen eingeholt. „Verdrängen ist ein Verbrechen an unseren Kindern“, so der Wissenschaftler. Bei der Bewältigung dieser enormen Herausforderungen sieht er die Bildung und insbesondere die Schulen in einer Schlüsselrolle.

Cecilia Scorza ist Astrophysikerin. Sie studierte Physik in der Universidad de los Andes (ULA) und schrieb ihre Masterarbeit im Centro de Investigaciones de Astronomía (CIDA), in Mérida, Venezuela. 1993 promovierte sie an der Universität Heidelberg mit einer Arbeit zur Struktur und Kinematik elliptischer Galaxien.

Cecilia Scorza ist Koordinatorin der Öffentlichkeitsarbeit und von Schulangeboten der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Als Initiatorin entwickelt und koordiniert sie das Projekt Klimawandel: verstehen und handeln.

„Von der Astronomie her weiß ich, wie viele Ereignisse zusammenkommen mussten, damit ein bewohnbarer Planet wie die Erde entstehen kann. Ich will daher meinen Teil zu ihrem Schutz beitragen.“

Was ist BNE?

BNE ist die Abkürzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Gemeint ist eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. Sie ermöglicht jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen.

Aufgabe und Ausgangslage

Auftrag / Grundlagen:

  • Bayerische Verfassung, Art 131
    (verlinkt)

  • Richtlinien zur Umweltbildung an Bayerischen Schulen
    ( Download)

  • BayEUG, Art. 2: Aufgaben der Schule
    (verlinkt)

  • Lehrpläne aller Schularten
    (verlinkt)

  • Lokale Umwelt- / Klimaschutzverpflichtungen (Download) / Landkreis Agenda Fortschreiben! (Download)

  • Unseco World Conference on Education for Sustainable Development

    Berliner Erklärung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung: (Download)

Ziele:

„Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) will Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigen. Dabei sind in einer global vernetzten Welt sowohl Fragen der Ökologie mit ökonomischen Herausforderungen und Interessen sowie sozialen und politischen Entwicklungen eng verbunden. Neben den drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales berücksichtigt die BNE auch die beiden Gerechtigkeitsprinzipien der Globalität und der Generationen.

Ziel der BNE ist es, dass jede und jeder Einzelne, die Auswirkungen seines Handelns auf die Welt verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen treffen kann. Es ist dabei nicht nur wichtig, entsprechende Kenntnisse zu erlernen und sich Wissen anzueignen, sondern im Fokus steht die Fähigkeit zum Handeln und Bewerten. In der Gestaltungskompetenz wird diese Zielerreichung zusammengefasst. Gemeint sind damit unter anderem die Fähigkeiten nachhaltige von nicht nachhaltigen Lösungen abzugrenzen, Interessen abzuwägen und unterschiedliche Perspektiven wahrzunehmen“. (https://www.politischebildung.schulen.bayern.de/bne/).“

Deshalb: Wir nehmen unsere Zukunft in die Hand!

Leitung

Mit der Bildung von themenzentrierten Arbeitskreisen (siehe Organigramm) , die sich jeweils als Netzwerk in einem multiprofessionellen Team definieren, wird ein vielfältiges Stützsystem zur Verankerung von BNE in allen Phasen der Lehreraus- und – Fortbildung aufgebaut. Mit der Beteiligung von Lehrkräften aus allen Schularten soll hier ein Beitrag zur regionalen Schulentwicklung geleistet werden.

Neue Inhalte auf der Homepage

Kooperationspartner

Landschaftspflegeverband Passau e.V.

Grundsätze für unsere Arbeit

  • BNE richtet sich nicht allein auf die Natur, sondern ist im eigentlichen Sinn die Erziehung zu einer Kultur der Betroffenheit durch das andere.

  • BNE ist Unterrichtsprinzip

  • Mit Naturgesetzen diskutiert man nicht

Standpunkt

PROF. DR. KLAUS ZIERER

Es ist fünf vor zwölf!

Wir Menschen haben einen dramatischen Klimawandel in Gang gesetzt. Nach Aussagen der Wissenschaftler bleibt nicht mehr viel Zeit, um katastrophale Klimaereignisse abzuwenden.

ASTROPHYSIKER HARLAD LESCH

Die Folgen des menschengemachten Klimawandels sind nicht zu übersehen:

Dürren, Wirbelstürme, sintflutartige Regenfälle, schwere Gewitter, schmelzende Gletscher und steigender Meeresspiegel. Auch in gemäßigten Zonen wie in Mitteleuropa sind die gravierenden Folgen des Klimawandels deutlich zu spüren. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, frägt der Astrophysiker Harald Lesch im gleichnamigen Buchtitel zu Recht.

Schule

Bei der Mitgestaltung der Welt sowie in der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung muss bzw. wird die zentrale Aufgabe in der Schule folgende sein:

Die Schule muss sich nach außen öffnen und hier lokal tätig werden müssen (vgl. dazu Richtlinien zur Umweltbildung 3.4 Nachhaltige Entwicklung als staatliche Aufgabe). Und da ist vor allem der unmittelbare Lebensraum des Schülers miteinzubeziehen in die ökologische Bildungsarbeit. Wenn es gelingt, die Lebenswelt des Schülers zum Angelpunkt für die Vermittlung ökologischen Wissens zu machen, dann ist auch vermehrt eine Handlungsrelevanz gegeben. BNE führt zentrale Elemente und wirksame Methoden von Umweltbildung, Demokratiepädagogik und Globalem Lernen (Ökologie, Ökonomie, Soziales Lernen) zusammen.

Wichtig dabei ist, dass wir „glaubwürdig“ vor unsere Schüler treten. Nicht mit erhobenem Zeigefinger! Wer lokal tätig ist, der kann global wirken. Wichtig ist, dass wir sie berühren, dass wir sie begeistern und mitnehmen für ein Handeln und Tun, für neue Ideen eines gedeihlicheren Zusammenlebens.

Aber über diese Rolle müssen wir Erwachsenen uns zuallererst einmal klar sein. Und dann müssen wir einen Nachahmer finden.

Umsetzung vor Ort

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